Blog-Beiträge zu: Grüne Energie besser verstehen

Immer wieder wies ich in meinen Beiträgen auf die Bedeutung der Energiewende für erneuerbare Heizwärme und Warmwasser hin. Zuletzt [im Blogartikel vom 29.03.2020] darauf, dass der Strombedarf in Gebäuden gegenwärtig bei nur 8% des gesamten Gebäude-Energiebedarfes liegt. Der für Heizung und Warmwasser hingegen bei 90%. Bisher wurde diese Bedeutungshoheit der Wärme in der Gebäude-Energiewende von der Bundesregierung weitestgehend ignoriert.

Der Umstieg auf Erneuerbare Energien (EE) ist in aller Munde. Außer Sonne, Wind und Erdwärme gibt es jedoch noch andere - wesentlich weniger bekannte - regenerative Energieformen. Sie entstehen z.B. durch die Bewegung bzw. Erdanziehung von Objekten. Elektroautos nutzen diese z.B. auf intelligente Art & Weise.

Energie kommt heute in Deutschland zu 37 % aus Kraftstoffen und zu 30 % aus Erdgas. Kohle und Erneuerbare Energien machen jeweils 13 % aus. Fernwärme liegt bei  4 %. Kernenergie steht am Ende mit 3 % (Deutsche Energieagentur GmbH (dena), 2018).

Deutschland wird sowohl seine eigens gesetzten CO² Emissionsziele, als auch die der EU für das Zwischenziel 2020 um ca. 8 % verfehlen! So ein Bericht der FAZ von vorgestern. Ein für Atum entscheidender Faktor für das Scheitern ist ein fehlender Fokus auf die Reduktion von Energiemengen bzw. Emissionminen bezogen auf Raumwärme & Warmwasser im Gebäudesektor [Blogartikel vom 09.05.2018].

Immer häufiger werde ich auf Gebäude-Energie-Ausweise nach §18 und §19 der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV 2016) aufmerksam, die nicht konform mit dem Gesetzestext sind. Es sind sowohl formale wie auch inhaltliche Fehler festzustellen. Die Fehler rühren daher, dass auf beiden Seiten der Dienstleistung (auftraggeber- wie auftragnehmerseitig) kaum Qualitätsansprüche bestehen. Oft geht es nur nach dem Motto, mit der Erstellung des Dokuments so schnell wie möglich so viel Geld wie möglich einzusparen, bzw. einzunehmen.

Auf dem diesjährigen Kongress des FVEE wurde ein Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand und die Perspektiven zu Technologien gegeben, die für die nationale Energiewende von entscheidender Bedeutung sind. Vertreten waren neben den einschlägigen Bundesministerien (BMWi, BMBF, BMUB und BMEL) auch alle namhaften deutschen Forschungsinstitute (DLR, Fraunhofer, Jülich, GFZ, etc.)

Nun ist es soweit! Die für viele Bau-Entscheider zu schwerfällige, überladene Vor-Ort-Beratung des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat einen Nachfolger!

 

Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage für Wärmepumpen ist ein allgemeines Verständnis über die Funktionsweise der Technologie notwendig. Deshalb erkläre ich für den interessierten Leser in wenigen Worten die Funktionsweise, aber auch die Effizienz der Wärmepumpe. Wann arbeitet eine Wärmepumpe wirklich effizient?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat ein Grünbuch für Energieeffizienz veröffentlicht.

Als ich im April von der Veranstaltung „Wie verschmelzen Strom- und Wärmesektor?“ auf den Berliner Energietagen erfuhr war ich gespannt, wie sich aus Sicht der Agora-Energiewende-Planer die Zukunft auf dem Wärmesektor gestalten soll.