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Beitrag Atum im Wirtschaftskurier (Heft 11/2012)

Nachhaltige Wohn- und Gewerbe-Immobilien sollten zunächst einmal nachweisen können, dass sie Technologien und Bau-Materialien verwenden, die dieses Prädikat auch verdienen.

Eine Schlüßeltechnologie stellt hier für mich eine mechanische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung dar. Ihr Einsatz entscheidet maßgeblich über eine energieeffiziente Nutzung des Gebäudes, da sie einen Großteil der im Gebäude befindlichen Wärme nutzt, ohne dabei zusätzlich neue Wärmeenergie einsetzen zu müssen. Wärme wird so bei der täglichen Lüftung nicht einfach 'herausgelüftet'.

Der Grad von Nachhaltigkeit unterschiedlicher Nau-Materialien läßt sich am besten über die Environmental Product Declaration bewerten. Atum empfiehlt Baustoffe, die sich durch dieses Bilanzierungsverfahen auszeichnen.

Für die Gesamtbilanz eines Gebäudes ist es entscheidend, dass die externen (Kosten-)Faktoren (z.B. CO2) mit betrachtet werden. Dies gilt sowohl für die ökonomische, als auch ökologische Betrachtung. Es reicht heute in der Betrachtung der Energieeffizienz des Gebäudes nicht mehr aus, dass nur der Energieeinsatz betrachtet wird, der im Inneren des Gebäudes entsteht.

Vielmehr muss die Energie berücksichtigt werden, die bei der Herstellung und Transport von Materialien und Energieträgern zum Gebäude hin eingesetzt wird. Ansonsten bleiben z.B. Umweltschäden durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, oder die hohen Kosten für den Rückbau von AKWs unberücksichtigt, die langrfistig die Existenz ganzer Volkswirtschaften gefährden können.

Die KfW geht hier mit einem guten Beispiel voram. Die Bilanzen ihrer Energie-Effizienzhäuser (KfW 40, 55, 70, 85, 100 und 115) gehen alle von der Primärenergie aus, die ein Gebäude maximal verbrauchen darf. (Siehe Glossareintrag "Primärenergie" der KfW)

Lesen Sie bei Interesse den gesamten Artikel des Wirtschaftskuriers im Anhang dieses Blog-Beitrages.

Schöne Grüße

Benjamin Holtz

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