Projekte

„Wir übernehmen zu jedem Zeitpunkt Verantwortung und bieten nur Lösungen an, von denen wir überzeugt sind. Egal ob bei den Projektkosten, bei Bestandsmietern oder bei der Integration aller Projektbeteiligten: Projekte sind für uns eine Sache der Offenheit, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit.”

03/2017: Energetische Sanierung eines MFH

Ende 2016 erarbeiteten wir bereits ein Sanierungskonzept über eine Vor-Ort-Beratung des BAFA für ein Mehrfamilienhaus (Baujahr 1958) in Berlin-Tempelhof. Gemeinsam mit dem Bauherr (einer WEG) wurden Sanierungsmaßnahmen im Konzept erarbeitet und abgestimmt. Zusätzliche Fördergelder wurden vom BAFA an die WEG dafür ausgezahlt, dass Atum die WEG fachliche zum Sanierungskonzept beriet.

Dieses Jahr entschied sich die WEG für die Dämmung der Fassade, der Kellerdecke und zur Sanierung der Heizung. Parallel sollte über eine mechanische Lüftungsanlage entschieden werden. Als Entscheidungsgrundlage diente ein Lüftungskonzept / Luftdichtheitsmessung von Atum.

Die Fassadensanierung wird aktuell durch Atum wärmebrückenoptimiert durchgeführt. Der Zustand des Putzes an der Fassade zeigt, dass sich die Fassadendämmung auf jeden Fall wirtschaftlich lohnt! Da sich der Putz beinahe vollständig vom Untergrund gelöst hat muss er abgeklopft und wieder neu aufgetragen werden. Für den neuen Putz einschließlich Malerarbeiten und Gerüst muss die WEG 110 €/m² netto sowieso bezahlen (Sowieso-Kosten). Die zusätzlichen Dämmkosten für die Fassade fallen dann nur mit 50 €/m² netto an. Bei einer jährlichen Einsparung durch die Fassadendämmung von 8,5 €/m² Wärmedämmung amortisieren sich die Dämmkosten bei statischer Berechnung bereits in 6 Jahren!

Die gesamte Sanierung wird über einen KfW Kredit finanziert. Atum fungiert als KfW Sachverständiger. Die WEG legt großen Wert auf eine gewerkeübergreifend abgestimmte Sanierung. Aus diesem Grund wurden die Atum-Partner MSB, Gutmaier und Formfenster24 mit den Maßnahmen beauftragt. Atum fungiert als Bau-Netzwerk-Manager zwischen dem Planungsteam, Handwerkern, KfW und natürlich dem Bauherrn. Für ihn sind wir einziger Ansprechpartner in allen Fragen!

 

 

Wärmekonzept für eine Wohnsiedlung

Anfang 2014 sind wir von einer namhaften Immobilienverwaltung in Berlin damit beauftragt worden, eine regenerative Wärmeversorgung für Geschosswohnungsbau mit einer Gesamtfläche von 36.000 m² Wohnfläche zu erarbeiten. Dazu haben wir zunächst die Energieverbräuche aller Liegenschaften erfasst und analysiert. Darauf basierend entwickeln wir gegenwärtig drei Szenarien für die Verwaltung: Zwei als wohnungszentrale Lösungen mit Solarthermie / Gasbrennwert und eine mit Luft-Wärmepumpe. Alternativ wird ein Szenario erarbeitet, dass die Anbindung aller Gebäude über ein Nahwärmenetz ermöglichen soll. Grundlage der Entscheidung für ein System wird neben der Wirtschaftlichkeit auch die Umsetzbarkeit sein, bei einem Wohngebiet mit 90% Mietern und 10% Eigentümern. Hier gilt es auch, die richtige Kommunikationsstrategie zu entwickeln...